Worauf beim WordPress Hosting zu achten ist

Wordpress HostingAmbitionierte Blogger, die vielleicht ihre ersten Schritte bei einem Freeblog oder Freehoster unternommen haben, werden bestrebt sein die nächste Stufe auf dem Weg zum Professionellen Bloggen zu unternehmen. Dazu zählt neben einer eigenen Domain auch eine geeignete Blogger-Software. Die kostenfreie Open Source Software WordPress, die sich mittlerweile zu einem Content Management System (CMS) entwickelt hat, ist bei vielen Bloggern sehr beliebt. Seit zehn Jahren verfügbar vertrauen heutzutage Millionen von Bloggern WordPress, das neben einer schnellen Installation auch die flexible und modulare Gestaltung erlaubt.

Neben der Präsentation und den Inhalten hat der Blogbetreiber auch die Aufgabe einen geeigneten Web Hoster zu finden, der den Blog in ansprechender Manier im Web anbietet. Egal ob Freizeit-Blogger, Freelancer oder gestandenes Unternehmen: In den seltensten Fällen ist das hardwareseitige Betreiben eines eigenständigen Servers vonnöten, sodass die Angebote professioneller Hosting Dienstleister durchaus lukrativ sind. Dennoch gilt es vorab zu überlegen: Worauf ist beim Hosten eines WordPress Blog bei der Wahl des Hosting Anbieters zu achten?

Strategische Überlegungen beim WordPress Hosting

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, um einen WordPress-Blog zu veröffentlichen. Da wären zunächst die oft kostenfreien Angebote des Internetproviders, die in den meisten Fällen die Anforderungen für eine WordPress-Seite erfüllen. Selten erhält man einen Second-Level-Domain-Name, der für professionelle Zwecke und das Auffinden in den Suchmaschinen unerlässlich ist. Ebenso untauglich ist der sogenannte Gratis Webspace, der durch fremde Werbung und fehlende Domain für einen ambitionierten Webauftritt indiskutabel ist. Demzufolge sind professionelle Web Hosting Firmen, die ein Paket mit Speicherplatz und Diensten anbieten die einzig ernst zu nehmende Option für eine leistungsfähige Lösung.

Installationsanforderungen von WordPress und Hosting Anbieter Auswahl

Für ein WordPress-Hosting sind PHP und eine MySQL-Datenbank als technische Basis Grundvoraussetzung. Dabei ist zu prüfen, welche Versionen von PHP und MySQL der Hoster einsetzt und ob im Bedarfsfall von einer vorhandenen älteren Version unproblematisch auf eine aktuellere Version umgestiegen werden kann. SEO und andere Faktoren erfordern den Zugriff auf die .htaccess-Datei. Aufgrund der Vielzahl an Themes und Plug-Ins für WordPress ist es relevant vorab zu prüfen, ob die benötigten Voraussetzungen für das Setup dieser gegeben sind. Prinzipiell gilt: WordPress ist nur mit den unbedingt notwendigen Plug-Ins zu betreiben und überflüssige Funktionen sind zu deaktivieren. Des Weiteren ist es wichtig zu prüfen, wie viel Speicherplatz für die Inhalte des WordPress Blogs notwendig ist und welches Traffic Volumen voraussichtlich erzeugt wird. Solange nur HTML-Dateien, komprimierte Grafiken und PHP-Befehle die Inhalte bestimmen, dürften Speicherplatz und Traffic überschaubar sein. Beim Anbieten von erweiterten Diensten, wie zum Beispiel Downloads, umfangreichen Bildergalerien oder gar Video-Streaming ist ein entsprechend hoher Traffic Volumen Tarif zu buchen. Anbieter, die rasch, unkompliziert und kostengünstig erlauben den Tarif zu wechseln oder bei Bedarf einen dedizierten Managed Server anbieten, sind bei der Auswahl zu bevorzugen.

Bestimmung des Kostenfaktors beim WordPress Hosting

Je nach Bedarf an Volumen, Platz und Support seitens des Anbieters sind die Angebote entsprechend auch in den Preiskategorien gestaffelt. Für den Einstieg und kleinere WordPress Projekte sind Shared Hosting Angebote normalerweise ausreichend. Shared Hosting erlaubt ohne detailliertes Wissen über Servertechniken, Datenbanken und Co. die Präsentation der eigenen Webseite. Viele Shared Hoster bieten zudem eine One-Click-Installation WordPress an.

Dient der Blog zur wirtschaftlichen Lebensgrundlage oder Präsentation eines Unternehmens, dann stehen die Faktoren Erreichbarkeit, Sicherheit und Support an erster Stelle. Hier sollten die entsprechenden Premium-Angebote der Provider geprüft werden, die einen dedizierten Server bereitstellen. Bei der Wahl des dedizierten Servers sind auf zeitgemäße Hardware und ausreichende RAM-Reserven zu achten. WordPress und seine Komponenten haben sich in der Vergangenheit als sehr speicherhungrig gezeigt und es ist nicht anzunehmen, dass der Trend in den kommenden Jahren eine andere Richtung einschlägt. Aus diesem Grund und der üblichen langfristigen Bindung an die Hardware beim Abschluss eines Hosting Vertrags ist es nicht sinnvoll auf veraltete Servermodelle zurückzugreifen, um verhältnismäßig wenig Geld einzusparen. Zudem ist vorab zu prüfen, ob der Hoster für das Lösen von schwerwiegenderen Problemen einen kompetenten, persönlichen Ansprechpartner anbietet.

Fazit

Mit der Entscheidung externes WordPress Hosting zu betreiben, sind einige strategische und technische Details vorab zu klären. Mit den sich daraus ergebenden Notwendigkeiten sollte es kaum Schwierigkeiten geben einen entsprechenden Hoster zu finden, beziehungsweise von den potentiellen Hosting Partnern die Antworten auf „richtigen“ Fragen zu erhalten.